«Sollbestand bei der Kapo ist erreicht.»

Regierungrat Mario Fehr
Mario Fehr, Vorsteher der Sicherheitsdirektion.

Was war Ihr persönliches «Highlight» in der vergangenen Legislatur?
Die persönliche Begegnung mit dem Dalai Lama bei seinem Besuch in der Schweiz anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Tibet-Instituts in Rikon war grossartig. Tibeterinnen und Tibeter leben selbstverständlich unter uns, bewahren aber trotzdem die Werte und Kultur ihrer Herkunft. Sie sind für mich ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Integration in unserer Gesellschaft gelingen kann.

Welche Geschäfte oder Vorhaben in den vergangenen vier Jahren haben für Ihre Direktion besondere Bedeutung?
Erstens das Erreichen des Sollbestands und die Optimierung von Ausrüstung und Infrastruktur bei der Kantonspolizei. Zweitens die termingenau auf den 1. März 2019 zu Ende geführten Vorbereitungen auf das neue Asylgesetz im Sozialamt und im Migrationsamt. Drittens der Entwurf für das neue Sozialhilfegesetz und die Initialisierung der Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention. Schliesslich im Sport neben vielen Förderprojekten sicher der Spatenstich zum 50-Millionen-Franken-Projekt für Sanierung und Erweiterung des Sportzentrums im Kerenzerberg.

Welche wichtigen Weichenstellungen für den Kanton Zürich hat der Regierungsrat in den vergangenen vier Jahren in Ihren Augen vorgenommen?
Die Politik des Zürcher Regierungsrates besteht nicht aus einzelnen, herausragenden «Weichenstellungen», sondern aus unzähligen, sorgfältig besprochenen und abgewogenen Entscheiden im Kleinen. Dem Kanton Zürich geht es hervorragend. Wir haben wahrscheinlich vieles richtig und nicht allzu viel falsch gemacht in den letzten vier Jahren.