«Es ist uns gelungen, den Staatshaushalt wieder zu stabilisieren.»

Regierungsrat Ernst Stocker
Ernst Stocker, Vorsteher der Finanzdirektion.

Was war Ihr persönliches «Highlight» in der vergangenen Legislatur?
Dass es uns gelungen ist, den Staatshaushalt wieder zu stabilisieren und viermal mit schwarzen Zahlen abzuschliessen. Dass es uns gelungen ist, mit den Städten und Gemeinden eine Vereinbarung zur Umsetzung der Steuervorlage 17 zu finden.

Welche Geschäfte oder Vorhaben in den vergangenen vier Jahren haben für Ihre Direktion besondere Bedeutung?
Das war zunächst die Vorlage zur Reform der Unternehmensbesteuerung und deren Umsetzung im Kanton, die uns während der gesamten Legislatur intensiv beschäftigt hat. Ein Erfolg war dabei, dass wir Bundesbern von der Notwendigkeit eines Eigenfinanzierungsabzugs für Zürich überzeugen konnten. Auch bei der Reform des Nationalen Finanzausgleichs (NFA) ist es uns dank intensiver Überzeugungsarbeit in Bern gelungen, mit einer grossen Mehrheit der Kantone einen Kompromiss zu finden, der den Kanton Zürich finanziell entlasten wird. Und schliesslich: der Aufbau des Amtes für Informatik in der Finanzdirektion.

Welche wichtigen Weichenstellungen für den Kanton Zürich hat der Regierungsrat in den vergangenen vier Jahren in Ihren Augen vorgenommen?
Wichtig war, dass es uns trotz einer herausfordernden Finanzlage zu Beginn der Legislatur gelungen ist, bei den Investitionen ein hohes Niveau zu halten und damit die Infrastruktur in allen Bereichen zu pflegen und weiter auszubauen. Das hat auch zur Standortstärkung beigetragen, die wir mit dem Bekenntnis zum Innovationspark in Dübendorf weiter zukunftsgerichtet ausbauen wollen. Schliesslich auch hier: Es war wichtig, dass wir mit der Zentralisierung der Informatik ein klares Signal abgegeben und dieses Projekt gut gestartet haben.